Unsere Haut im Sommer

Eigentlich geht es unserer Haut im Sommer vergleichsweise gut. Während sie im Winter noch mit Kälte und trockener Heizungsluft kämpfen musste, kann sie im Sommer mehr oder weniger durchatmen und aufblühen. So verteilt sich durch die warme Luft etwa das Hautfett besser und die Haut trocknet dadurch nicht so leicht aus. Hinzu kommt, ebenfalls bedingt durch die Wärme, eine bessere Durchblutung. Zu guter Letzt kann sie zudem endlich wieder vermehrt das lebenswichtige Vitamin D produzieren.

Allerdings kann unsere Haut im Sommer, vor allem bedingt durch eine zu hohe Sonnenexposition, auch Schaden nehmen. Im Besonderen Sonnenbrände, nach zu langem Aufenthalt in der Sonne, sind Gift für die Haut und schädigen diese nachhaltig. Durch eine generell zu hohe und lange Sonneneinstrahlung altert die Haut zudem deutlich schneller und entwickelt früher Falten und Altersflecken. Im schlimmsten Fall können die Hautschäden sogar zu Hautkrebs führen.

Richtige Hautpflege im Sommer besonders wichtig

Die meisten dieser Probleme lassen sich, vor allem mit Blick auf das eigene Verhalten, relativ einfach lösen. Hier gilt, wie so oft, die Regel „Nur die Dosis macht das Gift“. Während eine moderate Sonneneinstrahlung für unsere Haut zumeist kein Problem darstellt und unserer Gesundheit sowie unserem allgemeinen Wohlbefinden sogar zuträglich ist, sollte man zu lange Aufenthalte in der Sonne dagegen möglichst vermeiden.

Ebenso kommt der Hautpflege im Sommer eine wichtige Rolle zu. Dazu zählt insbesondere eine Sonnencreme mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor. Dieser lässt sich, mit Blick auf den eigenen Hauttyp und dem damit verbundenen Eigenschutz der Haut, relativ einfach ermitteln.

Helle Typen, zumeist mit roten oder blonden Haaren, sind zum Beispiel besonders empfindlich und besitzen nur einen Eigenschutz von unter 10 Minuten. Der Eigenschutz, in diesem Fall 10 Minuten, multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor ergibt letztlich die maximale Schutzdauer. Ein Lichtschutzfaktor von 15 würde somit eine Schutzdauer von 150 Minuten bedeuten. Zu beachten ist jedoch, dass man zwar spätestens alle zwei Stunden nachcremen sollte, ein häufiges Nachcremen die maximale Schutzdauer jedoch nicht verlängert.

Neben Sonnencremes haben sich auch spezielle Gesichtsmasken und Pflegecremes bewährt, welche die Haut während der Sommermonate mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher schwören außerdem, wie die Vortaxel Erfahrung zeigt, auf Cremes, die gezielt sonnenbedingte Altersflecken und Falten vorbeugen können.

Die richtige Kleidung und viel Trinken

Kleidung kann überdies ebenfalls zum Sonnenschutz beitragen. Schicke Hüte und Sonnenbrillen sind daher nicht nur nette Modeaccessoires, mit denen man die Kollegen im Coworking Space beeindrucken kann. Vor allem Sonnenbrillen mit einem entsprechend hohen UV-Schutz (UV400) sind empfehlenswert. So reagieren die Augen sehr empfindlich auf UV-Strahlung und langfristig kann sogar eine Trübung der Linse auftreten. Dies gilt im Besonderen bei häufigen Aufenthalten am Strand und am Wasser. Hier ist die UV-Belastung besonders hoch, da das Wasser das Licht in praktisch alle Richtungen reflektiert.

Für das Tragen von geeigneter Kleidung, vor allem solcher mit eingebautem UV-Schutz, bedankt sich die Haut ebenfalls. Der UV-Schutzfaktor (UPF) gibt dabei an, wie groß die Schutzwirkung der Kleidung ausfällt. Kleidungsstücke mit UV-Schutz eignet sich vor allem für Menschen, welche sich gezwungenermaßen viel in der Sonne aufhalten müssen. Also etwa für Gärtner, Dachdecker und Bauarbeiter. Auch sehr aktive Sportler, die im Sommer regelmäßig im Freien trainieren, sollten entsprechende Kleidung tragen.

Zu guter Letzt freut sich nicht nur die Haut, sondern natürlich auch der Körper im Allgemeinen über eine regelmäßige und vor allem ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Neben Wasser eignen sich hier ungesüßte Tees und stark verdünnte Fruchtschorlen. Diese löschen nicht nur zuverlässig den Durst, sondern liefern dem Körper auch wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Auf gesüßte Erfrischungsgetränke sollte man laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung jedoch verzichten.

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